Ein Todestraktinsasse wurde nur vier Stunden vor der Hinrichtung begnadigt.

Julius Jones, der 1999 wegen Mordes zum Tode verurteilt wurde, war soll um 16 Uhr hingerichtet werden Ortszeit Oklahoma. Veröffentlichung, berichtet bg-voice.com.

Zuvor stimmte die US-Kommission für Begnadigung und vorzeitige Entlassung mit 3:1 mit einer Empfehlung, dass Jones’ Strafe in lebenslange Haft mit Bewährung umgewandelt werden. Der Gouverneur verzögerte die Entscheidung, was die Nerven von Jones, seiner Familie und der Charta belastete, die an seine Unschuld glauben. Jones sitzt seit 20 Jahren in der Todeszelle, weil er 1999 Paul Howell bei einem Autodiebstahl getötet hat. Er sagt, er sei unschuldig, ebenso wie seine Familie, Anwälte und Unterstützer. Die Familie des Opfers ist jedoch überzeugt, dass die richtige Person verurteilt wurde.

In den letzten Jahren hat der Fall Jones große Aufmerksamkeit erregt, insbesondere nach der CNN-Dokumentarserie “The Last Defense” ab 2018. Mehr als 6 Millionen Menschen haben eine Online-Petition an Gouverneur Stit unterzeichnet, um die Hinrichtung zu stoppen. Der Fall ist voller Widersprüche. Jones’ Die Familie lieferte ihm ein Alibi für den Zeitpunkt des Mordes, das jedoch während der Vernehmungen erschüttert wurde, und er selbst sagte später, er sei in dieser Nacht nicht zu Hause gewesen. Die Tatwaffe wurde in seinem Haus gefunden, in ein Handtuch gewickelt, aber laut dem Begnadigungsantrag hatte der andere Angeklagte in dem Fall, Christopher Jordan, inoffiziell gesagt, er habe Howell getötet und die Waffe vor Jones versteckt.

Jordan entging jedoch nur einer Verurteilung wegen Mittäterschaft und bestritt in seiner Aussage, etwas gestanden zu haben. Er wurde 2014 aus dem Gefängnis entlassen. DNA-Tests aus dem Handtuch, in das die Waffe gewickelt war, wiesen ebenfalls auf Jones hin und schlossen Jordan aus, aber die Petition forderte sie heraus und erklärte sie für eingeschränkt.

Die Unterstützung für den Verurteilten wurde intensiviert, als das Ausführungsdatum näherte sich. Seine Anhänger versammelten sich in den letzten Tagen zu einer Kundgebung in der Nähe des Herrenhauses des Gouverneurs in Oklahoma City, und einige übernachteten dort sogar in Zelten. Auch eine Reihe von Prominenten forderten Begnadigung, darunter Reality-Star Kim Kardashian, die Künstler Carrie Washington und Mandy Patinkin sowie Quarterback Baker Mayfield.

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DITER SHELENBERG

By DITER SHELENBERG

Autor Dieter Shelenberg shelenberg@lzeitung.com Diter Shelenberg ist seit 2013 als Reporterin am News Desk tätig. Zuvor schrieb sie über junge Adoleszenz und Familiendynamik für Styles und war Korrespondentin für rechtliche Angelegenheiten für das Metro Desk. Bevor Diter Shelenberg zu Lzeitung.com kam, arbeitete er als Redakteur bei der Village Voice und als freier Mitarbeiter für Newsday tel +(41 31)352 05 21