Alexis Avila sagte den Behörden, sie habe nicht gewusst, dass sie schwanger war und in Panik geriet (Bild: Hobbs Police Department/AP/Facebook/Joe Imbriale/Rig Outfitters)

Eine Mutter im Teenageralter wird angeklagt, nachdem sie auf einem Video dabei erwischt wurde, wie sie ihr neugeborenes Baby in einen Mülleimer wirft.

Alexis Avila, 18, sagte den US-Behörden, sie wisse nicht einmal, dass sie war bis zum Tag vor der Geburt schwanger und geriet in Panik, als das Kind geboren wurde.

Menschen, die in Hobbs, New Mexico, im Mülleimer herumwühlten, hörten, was sie für einen “Hund oder” hielten Kätzchen' hinter einem Müllsack und fand das Baby, eingewickelt in ein Handtuch in einem Plastikmüllsack, an dem die Nabelschnur noch befestigt war.

Sie hielten den Jungen warm, bis Polizei und Sanitäter eintrafen. Er war ungefähr sechs Stunden in der Kiste gewesen, bevor er entdeckt wurde.

'Ihre kollektive schnelle Reaktion war absolut entscheidend, um sein Leben zu retten', sagte der Polizeichef von Hobbs, August Fons.

Das Baby wurde in ein Krankenhaus in Lubbock, Texas, verlegt und befindet sich in einem stabilen Zustand.

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Teenager-Mutter erwischt, wie sie ihr Baby per CCTV in den Skip geworfen hat

Die Polizei fand das Baby, nachdem sie hinter einer Mülltüte gehört hatte, was sie für einen „Hund oder ein Kätzchen“ hielt (Bild: Facebook/Joe Imbriale)

Teenager-Mutter wurde dabei erwischt, wie sie ihr Baby im Skip von CCTV abgeladen hat

Alexis Avila, 18, was Angeklagt wegen versuchten Mordes (Bild: Hobbs Police)

Die Ermittler identifizierten mit CCTV ein Auto am Tatort, was sie zu Frau Avila führte. Sie sagte ihnen, dass sie sich ihres Zustands nicht bewusst war, bis sie Unterleibsschmerzen hatte und unerwartet entbunden hatte.

'Sie erklärte, dass sie nicht wisse, was sie tun oder wen sie anrufen soll', Herr Fons hinzugefügt.

Frau Avila teilte der Polizei mit, wer der Vater war, die Polizei sagte jedoch, dass er nicht identifiziert werden werde, da er ein Jugendlicher ist.

Die Staatsanwälte sagten, sie wird bei einer vorläufigen Anhörung vor dem Bezirksgericht von Lea County wegen versuchten Mordes oder eines anderen Verbrechens des Kindesmissbrauchs angeklagt.

Der amtierende Polizeichef von Hobbs, August Fons, sagte, er sei noch nie zuvor auf einen solchen Fall gestoßen.

'Wenn Sie mit einem Neugeborenen zu kämpfen haben, ist die beste Reaktion, jemanden zu finden, der Ihnen dabei helfen kann', sagte er.

“Kontaktieren Sie uns und wir helfen Ihnen durch die Situation.” 

Wohin Sie sich wenden können um Hilfe in der Krise

In den USA gibt es in den Bundesstaaten Gesetze für einen sicheren Hafen, die es Müttern in Krisen gestatten, ihr Baby in den ersten Tagen oder Monaten des Lebens legal und anonym abzugeben.

Die Gesetze sind darauf ausgelegt, verhindern, dass Neugeborene an einem Ort ausgesetzt werden, an dem sie in Gefahr sind, wie zum Beispiel einem Badezimmer oder einem Mülleimer.

Die Safe Haven Baby Box Organisation verfügt über eine 24-Stunden-Hotline (1-866-99BABY1), bei der Menschen, die ihr Baby aufgeben möchten, Ratschläge erhalten können.

Einige Feuerwachen in den USA haben eine „Babybox“ installiert, in der Mütter ihr Kind lassen können.

Es gibt auch Unterstützung für Menschen, die ihr Kind nicht abgeben wollen. Menschen können die Notrufnummer 911 anrufen, wenn sie das Gefühl haben, dass ihr Kind in Gefahr ist und sie Hilfe benötigen. Darüber hinaus wurde ein 211-Telefondienst eingerichtet, der von Freiwilligen besetzt ist, um Menschen mit Problemen wie psychischer Gesundheit oder Finanzen vertrauliche Unterstützung zu bieten.

Healthline bietet eine Zusammenfassung der kostenlosen Unterstützung für Eltern, die in den USA verfügbar ist, beispielsweise von Tafeln.

Die Rechtslage in Großbritannien ist nicht so eindeutig, aber es gibt Hilfestellungen.

Eltern in einer Krise können die Notrufnummer 999 anrufen, wenn sie das Gefühl haben, dass sie oder ihr Kind in Gefahr sind.

Wenn dies weniger unmittelbar ist, bietet die Wohltätigkeitsorganisation Family Action auch eine Hotline an, bei der Menschen Rat und ein offenes Ohr bekommen.

Der kostenlose Service ist montags bis freitags von 9:00 bis 21:00 Uhr telefonisch (0808 802 6666) oder per SMS (07537 404 282) verfügbar.

Ein rund um die Uhr verfügbarer Krisendienst ist auch per SMS an FAMILYACTION an 85258 verfügbar.

DITER SHELENBERG

By DITER SHELENBERG

Autor Dieter Shelenberg shelenberg@lzeitung.com Diter Shelenberg ist seit 2013 als Reporterin am News Desk tätig. Zuvor schrieb sie über junge Adoleszenz und Familiendynamik für Styles und war Korrespondentin für rechtliche Angelegenheiten für das Metro Desk. Bevor Diter Shelenberg zu Lzeitung.com kam, arbeitete er als Redakteur bei der Village Voice und als freier Mitarbeiter für Newsday tel +(41 31)352 05 21