HS Visio|Marktanalyse

Zentralbanken eingelullt in chronisch niedriger Inflation und übergewichtetem Gas. Jetzt ist die US-Inflation auf dem höchsten Stand seit 40 Jahren.

„Geldpolitik ist am effektivsten, wenn sie glaubwürdig ist“, sagt die Bank of Finland auf ihrer Website.

Der Satz stimmt, aber was genau bedeutet die Glaubwürdigkeit der Zentralbank?

Offiziell besteht die Hauptaufgabe der Zentralbanken darin, die Inflation unter Kontrolle zu halten. Diese Rolle ist jedoch an die Bedingung geknüpft, dass Bürger, Politiker, Unternehmen und Investoren die Zentralbanken für kompetent und zuverlässig halten. Verlieren Zentralbanken ihre Glaubwürdigkeit, verliert auch ihr Glaube an das Geld.

Zentralbanker sind Kreditakteure auf den Finanzmärkten. Wenn alles andere fehlschlägt, kommt der Zentralbanker und versichert Ihnen, dass die Angelegenheit in Ihrem Besitz ist. Vor allem, wenn die Sache nicht im Besitz ist.

Daher haben die Aussagen des US-Notenbankgouverneurs Jerome Powellin im Winter so aufgehört. Powell hat sich wiederholt gefragt, warum die Inflation viel stärker gestiegen ist als von der Fed erwartet. Letzten Dienstag sagte er dem Kongress, dass die Inflationsrate überraschend gekommen sei.

Die Inflation in den Vereinigten Staaten stieg im Dezember auf sieben Prozent, die höchste Rate in 40 Jahren. 1982 betrug der Leitzins der Fed 10 Prozent. Derzeit liegt der Leitzins bei null.

Und schlimmer noch, die Preise steigen in den Vereinigten Staaten auf breiter Front.

Es geht um mehr als steigende Rohstoffpreise und die Starrheit des Welthandels. Auch die Wohnkosten und Löhne steigen stark an. Es ist daher sinnlos zu glauben, dass die Inflation durch einen einzigen Zaubertrick angeheizt werden könnte.

Bei Drohungen steigt die Inflation von der Zentralbank zu einer Spirale, selbsttragender Aufstieg.

„Es handelt sich nicht mehr um einen vorübergehenden Preisboom, sondern um ein dauerhafteres Phänomen“, sagt Assetum Asset Management Senior Portfolio Manager. Juhani Lehtonen.

Die Inflation hat Powell und andere Zentralbanker mit Hosen an den Knöcheln überrascht.

Das ist eigentlich ganz normal, da sich die Zentralbanken seit mehr als einem Jahrzehnt im Inflationskampf befinden.

Die Zentralbanken hielten die Zinsen nach der Finanzkrise auf Rekordtiefs. Sowohl die EZB als auch die Fed, Ökonomen und der Markt erwarteten, dass Nullzinsen und Wertpapierkaufprogramme die Inflation erhöhen würden. Nach traditionellen Wirtschaftsmodellen hätte die Inflation steigen sollen, aber dies ist in den 2010er Jahren nicht geschehen.

Jetzt ist das neue Jahrzehnt und die Welt schaut ganz anders als vor zehn Jahren. Geld verliert schnell an Wert.

Es scheint klar, dass die Zentralbanken in der chronisch niedrigen Inflation des vorangegangenen Jahrzehnts eingelullt waren und Gas zu sehr belasteten. Immer mehr Ökonomen und Investoren sind besorgt über die Situation.

Zentralbanken zumindest hat die prall gefüllte Linie die Inflationssorgen nicht verringert.

< p class="article-body px-16 mb-24">„Die Aufgabe der Zentralbanken ist es, so klar und vorhersehbar wie möglich zu kommunizieren, was sie tun. Jetzt hat die Fed in den USA innerhalb von sechs Monaten eine vollständige Kehrtwende vollzogen. Längerfristige Berechenbarkeit ist in weiter Ferne“, sagt Lehtonen.

Noch verwirrter ist Lehtonen aus der Linie der Europäischen Zentralbank. Die Zentralbanker der Eurozone glauben weiterhin, dass die Inflation vorübergehend ist und dass es viel zu früh ist, um über Zinserhöhungen zu sprechen.

Offensichtlich ist die Eurozone a Sonderfall, da andere westliche Zentralbanker Inflationssorgen haben. England und Norwegen haben ihre Leitzinsen bereits angehoben. Die Fed wird die Zinsen wahrscheinlich im März anheben, und der Markt erwartet, dass sie die Zinsen im weiteren Jahresverlauf um bis zu vier anheben wird.

Wenn man daraus eines lernen kann, dann zumindest die Tatsache, dass Zentralbanken Inflation nicht besser verstehen als alle anderen. Jerome Powell und die Präsidentin der Europäischen Zentralbank Christine Lagarde sind nur Menschen, und das macht mir Sorgen.

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DITER SHELENBERG

By DITER SHELENBERG

Autor Dieter Shelenberg shelenberg@lzeitung.com Diter Shelenberg ist seit 2013 als Reporterin am News Desk tätig. Zuvor schrieb sie über junge Adoleszenz und Familiendynamik für Styles und war Korrespondentin für rechtliche Angelegenheiten für das Metro Desk. Bevor Diter Shelenberg zu Lzeitung.com kam, arbeitete er als Redakteur bei der Village Voice und als freier Mitarbeiter für Newsday tel +(41 31)352 05 21