Am Dienstag, 22. UN In der äthiopischen Hauptstadt Addis Abeba wurden Mitarbeiter festgenommen. Einige von ihnen wurden später freigelassen, ohne dass die Behörden einen Grund für die Festnahmen nannten, schreibt AFP.

Am nächsten Tag wurde bekannt, dass letzte Woche 72 Lastwagenfahrer in Semera, einer Stadt im Nordosten, festgenommen wurden des Landes. Dies bestätigt eine Sprecherin der UN New York Times.

Die Fahrer werden weiterhin festgenommen. Sie wurden vom Welternährungsprogramm (WFP) angeheuert, um Lebensmittel in die hungernde Provinz Tigray im Norden Äthiopiens zu bringen.

Vierjähriger Rahwa Mehari Anfang Oktober in einem Krankenhaus in Mekele. Er wurde wegen Unterernährung eingeliefert, entwickelte aber später auch eine schwere Form der Tuberkulose.

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Hält Nahrung zurück

In den letzten Monaten hat die UNO große Vorräte an Nahrungsmitteln und Medikamenten in Semera aufgebaut, um sie in den Tigray zu schicken. Aber die Lebensmittel und Medikamente kommen nicht dort an, wo sie gebraucht werden.

Hunderte Lastwagen mit Lebensmitteln werden jetzt in Semera auf der einzigen Straße in die Region Tigray zurückgehalten.< /p>

Die UN hat die äthiopische Regierung beschuldigt, Lebensmittellieferungen in von der Tigray-Befreiungsarmee (TPLF) kontrollierte Gebiete einzustellen. Die Regierung behauptet, dass (TPLF) die Nothilfe verhindert.

Das Ergebnis ist, dass viel weniger Lebensmittel als nötig zu den Bewohnern der Gegend kommen.

Zur Deckung des Nothilfebedarfs werden täglich mindestens 100 Lkw benötigt. Von Mitte Juli bis Mitte Oktober wurden weniger als 900 Lkw eingelassen. Es sollen 9000 gewesen sein.

Laut UN wurden nur 15 Prozent des Bedarfs gedeckt. In den letzten Wochen heißt es, dass alle Lieferungen eingestellt wurden.

Die UN-Gesandte Rosemary DiCarlo sagt laut Al Jazeera, dass schätzungsweise 400.000 Menschen in Tigray unter Hungerbedingungen leben.

Hunderttausende in Äthiopien vor einer Hungersnot – Imbisswagen festgenommen – NRK Urix – Ausländische Nachrichten und Dokumentationen

Der Rauch breitet sich nach einem Luftangriff aus auf Mekele, der Hauptstadt von Tigray, am 20. Oktober dieses Jahres.

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Verbrechen und Menschenrechtsverletzungen

Ein Jahr nach Ausbruch des Konflikts in der Provinz Tigray im Norden Äthiopiens ist die Lage schlimmer denn je.

Illegale Hinrichtungen, Folter, Vergewaltigungen sowie Angriffe auf Flüchtlinge und Binnenvertriebene.

Dies sind nur einige der Verbrechen und Menschenrechtsverletzungen, die von beiden Seiten im einjährigen Konflikt in der äthiopischen Provinz Tigray begangen wurden.

< p>In einem 156-seitigen Bericht der äthiopischen Menschenrechtskommission EHRC und des UN-Büros für Menschenrechte letzte Woche wurde ausführlich dokumentiert, was im vergangenen Jahr passiert ist.

In dem Bericht heißt es unter anderem: dass der Konflikt ein "erschreckendes Ausmaß an Brutalität" hatte.

Über eine Million auf der Flucht

Das Hohe Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen (UNHCR) präsentierte seine Jährlicher Bericht über Flüchtlinge weltweit am Donnerstag.

Der Bericht zeigt, dass in der ersten Hälfte dieses Jahres 1.221.100 neue Binnenvertriebene in Äthiopien A. Außerdem ist eine unbekannte Zahl in Nachbarländer geflohen.

DITER SHELENBERG

By DITER SHELENBERG

Autor Dieter Shelenberg shelenberg@lzeitung.com Diter Shelenberg ist seit 2013 als Reporterin am News Desk tätig. Zuvor schrieb sie über junge Adoleszenz und Familiendynamik für Styles und war Korrespondentin für rechtliche Angelegenheiten für das Metro Desk. Bevor Diter Shelenberg zu Lzeitung.com kam, arbeitete er als Redakteur bei der Village Voice und als freier Mitarbeiter für Newsday tel +(41 31)352 05 21