Die Europäische Kommission hat Kroatien und Griechenland angewiesen, neue Vorwürfe illegaler Pushbacks zu untersuchen. Migranten werden zwangsweise über die Grenze zurückgeschickt.

Kommissarin Ylva Johansson nannte diese Praktiken „schockierend und inakzeptabel“. “Die Mitgliedstaaten sollten diese Vorwürfe untersuchen und erforderlichenfalls Maßnahmen ergreifen.”

Ein Forschungskollektiv mehrerer internationaler Medien, darunter das niederländische KRO-NCRV-Programm Pointer und das Forschungskollektiv Lighthouse Reports, hat neue Beweise dafür gefunden, dass Migranten entlang der Landgrenze manchmal buchstäblich in das Land zurückgestoßen werden, aus dem sie gerade gekommen sind, zum Beispiel in der EU Mitgliedsstaat Kroatien. Hilfsorganisationen schlagen seit einiger Zeit Alarm wegen der Pushbacks.

maskierte Männer

Inklusive Pointer und die französische Veröffentlichung veröffentlichten Bilder von maskierten Männern, die Migranten nach Bosnien und Herzegowina in Kroatien überqueren. Laut Programm sind die Pushbacks an diesem Ort zum ersten Mal in hoher Qualität gefilmt worden.

Zeiger gibt an, dass die Männer, die Gewalt anwenden sind kroatische Polizisten. Dies würde aus den Jacken hervorgehen, die sie tragen; die der Unterwäsche der kroatischen Polizeiuniform entsprechen. Dies bestätige auch ein kroatischer ehemaliger Polizist, schreibt Pointer. Das Forscherkollektiv hat auch Bilder von Pusbacks auf hoher See vor Griechenland analysiert. Darauf sind maskierte Männer zu sehen, laut den Forschern handelt es sich dabei um griechische Eliteeinheiten der Küstenwache.

Dieser Auszug aus dem Pointer Programm zeigt, wie die maskierten Männer Gewalt gegen die Flüchtlinge anwenden:

DITER SHELENBERG

By DITER SHELENBERG

Autor Dieter Shelenberg shelenberg@lzeitung.com Diter Shelenberg ist seit 2013 als Reporterin am News Desk tätig. Zuvor schrieb sie über junge Adoleszenz und Familiendynamik für Styles und war Korrespondentin für rechtliche Angelegenheiten für das Metro Desk. Bevor Diter Shelenberg zu Lzeitung.com kam, arbeitete er als Redakteur bei der Village Voice und als freier Mitarbeiter für Newsday tel +(41 31)352 05 21