Die Nato-Staaten stehen bereit, damit die Spannungen in Russland noch weiter eskalieren (Bild: AP)

Die Nato warnt vor einem “echten Risiko eines neuen bewaffneten Konflikts in Europa”, nachdem die Gespräche mit Russland die Krise um die Ukraine nicht gelöst haben.

Die westlichen Alliierten sagen, dass sie bereit sind, mit Moskau über Rüstungskontrolle und Raketeneinsätze zu diskutieren, aber sie werden niemals zulassen, dass der Kreml ein Veto gegen Kiews Ambitionen einlegt, der Nato beizutreten, sagten sie.

Die beiden Seiten nahmen Verhandlungen auf, nachdem Russland 100.000 Soldaten an seiner Grenze zum ehemaligen Sowjetstaat stationiert hatte.

Aber nach vierstündigen Gesprächen sagte Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg, dass “erhebliche Differenzen” bestehen bleiben.

'Unsere Differenzen werden nicht leicht zu überbrücken sein, aber es ist ein positives Zeichen, dass sich alle Nato-Verbündeten und Russland an einen Tisch setzten und sich mit wesentlichen Themen beschäftigten', fügte er hinzu.< /p>

Er warnte, dass Russland „einen hohen Preis zahlen“ würde, wenn es Gewalt gegen die Ukraine anwenden würde. Moskau bestreitet jedoch Behauptungen, in das Land einzumarschieren.

Es sagt, es brauche Garantien für seine eigene Sicherheit, einschließlich eines Stopps jeder weiteren Nato-Erweiterung und eines Abzugs von Truppen aus osteuropäischen Nationen, die nach dem Kalten Krieg der Allianz beigetreten sind.

Die stellvertretende US-Außenministerin Wendy Sherman sagte, Russland habe bei den Gesprächen “nichts Neues” auf den Tisch gebracht, lehnte jedoch vor allem die Idee weiterer Diskussionen nicht ab.

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Europa ‘in echter Kriegsgefahr’ da Russland 100.000 Soldaten an die Grenze schickt

Der Ex-Sowjetstaat ist in eine Krise gestürzt (Bild: AP)

Europe ‘in echter Kriegsgefahr’ da Russland 100.000 Soldaten an die Grenze schickt

Die Nato warnt davor, dass Differenzen zwischen Russland und der Organisation “nicht einfach zu überbrücken sein werden” (Bild: AFP/Getty)

Die gescheiterten Verhandlungen folgen darauf, dass Russland Truppen nach Kasachstan entsendet, wo bei Protesten gegen die Regierung mindestens 164 Menschen, darunter drei Kinder, ums Leben gekommen sind.

Nach einer Niederschlagung der Demonstrationen wurden Tausende festgenommen. ausgelöst durch steigende Treibstoffkosten, die zu weit verbreiteten Ausschreitungen wegen wirtschaftlicher Not führten.

Die meisten Toten befanden sich in der Hauptstadt Almaty, wo Randalierer offizielle Gebäude besetzten und in Brand steckten.

Ein von Russland angeführter Einsatz ausländischer Soldaten half der Polizei, die Gebäude von den Demonstranten zurückzuerobern.

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Europa ‘in echter Kriegsgefahr’ da Russland 100.000 Soldaten an die Grenze schickt

Von russischen Soldaten unterstützte Polizisten eroberten offizielle Gebäude von den Demonstranten in Kasachstan (Bild: EPA)

Europa ‘in echter Kriegsgefahr’ da Russland 100.000 Soldaten an die Grenze schickt

Ein Anstieg der Treibstoffpreise entzündete die Beschwerden vieler Kasachen über die Wirtschaftslage (Bild: EPA)

Europa ‘in echter Kriegsgefahr’ da Russland 100.000 Soldaten an die Grenze schickt

'Friedenstruppen' mit 'Schießen zum Töten' wurden geschickt (Bild: EPA)

Soldaten aus Weißrussland, Armenien, Tadschikistan und Kirgisistan gehörten zu den Truppen des von Russland dominierten Kollektiven Sicherheitsrates (OVKS).

Sie wurden als “Friedenstruppen” bezeichnet, aber erhielten 'shoot to kill'-Befehle.

Der Flugzeugträger HMS Prince of Wales hat unterdessen seine erste Reise als t er Leiter der Schnellreaktions-Einsatzgruppe der NATO.

Das 65.000-Tonnen-Kriegsschiff segelte gestern von Portsmouth zu Militärübungen vor Norwegen.

DITER SHELENBERG

By DITER SHELENBERG

Autor Dieter Shelenberg shelenberg@lzeitung.com Diter Shelenberg ist seit 2013 als Reporterin am News Desk tätig. Zuvor schrieb sie über junge Adoleszenz und Familiendynamik für Styles und war Korrespondentin für rechtliche Angelegenheiten für das Metro Desk. Bevor Diter Shelenberg zu Lzeitung.com kam, arbeitete er als Redakteur bei der Village Voice und als freier Mitarbeiter für Newsday tel +(41 31)352 05 21