WNBA-Star und zweimalige Olympiasiegerin Brittney Griner verlässt nach einer Anhörung am Freitag einen Gerichtssaal (Bild: AP)

Die Untersuchungshaft für den Star der Women’s National Basketball Association (WNBA), Brittney Griner, wurde um einen Monat verlängert, sagte ihr Anwalt.

Anwalt Alexander Boykov sagte, die relativ kurze Verlängerung der Inhaftierung könne bedeuten, dass der Fall bald vor Gericht gestellt werde, sagte er der Associated Press.

Das Phoenix Mercury Center befindet sich seit fast drei Monaten in Haft. Letzte Woche sagte Präsident Biden, der Basketballstar sei von der russischen Regierung „zu Unrecht festgenommen“ worden. Die Einstufung bedeutet, dass das Weiße Haus aggressiver auf ihre Freilassung drängen wird, selbst wenn der Rechtsstreit gegen sie ausgetragen wird.

Griner, 31, wurde im Februar auf einem russischen Flughafen festgenommen, nachdem die Behörden Vape-Patronen mit Cannabisöl in ihrer Tasche gefunden hatten. Die Drogenbeschuldigungen könnten eine Höchststrafe von 10 Jahren Gefängnis nach sich ziehen.

 WNBA-Star Brittney Griner ’unrechtmäßige’ Haft in Russland um einen weiteren Monat verlängert

Brittney Griner, Zentrum von Phoenix Mercury, wird seit Februar in Russland festgehalten (Bild: AP)

Die zwei- Zeit Olympiasieger erschien am Freitag für eine kurze Anhörung in Handschellen und einem roten Sweatshirt. Ihr Anwalt sagte, sie habe sich nicht über die Haftbedingungen beschwert.

Der Schritt des US-Außenministeriums in Griners Fall erfolgte nach der Freilassung des Marineveteranen Trevor Reed, der im Rahmen eines Gefangenenaustauschs aus Russland in die USA zurückkehrte.

Bis dahin hatten sich US-Beamte davor zurückgehalten, zu sagen, dass die Basketballspielerin zu Unrecht im Ausland festgehalten wird.

„Das Wohlergehen und die Sicherheit von US-Bürgern im Ausland gehören zu den höchsten Prioritäten der US-Regierung, sagte das Außenministerium. „Das Außenministerium hat festgestellt, dass die Russische Föderation die US-Bürgerin Brittney Griner zu Unrecht festgenommen hat.“

„…Die US-Regierung wird sich weiterhin bemühen, Frau Griner angemessen zu unterstützen.“ hieß es in der aussage.

Die WNBA veröffentlichte nach der Änderung der Auszeichnung eine Erklärung, in der sie sagte: „Die heutigen Nachrichten über Brittney Griner sind eine positive Entwicklung und ein nächster Schritt, um sie nach Hause zu bringen. Die WNBA ist bezüglich Brittneys Fall in ständigem Austausch mit der US-Regierung und arbeitet zusammen, um sie so schnell wie möglich sicher nach Hause zu bringen.'

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DITER SHELENBERG

By DITER SHELENBERG

Autor Dieter Shelenberg shelenberg@lzeitung.com Diter Shelenberg ist seit 2013 als Reporterin am News Desk tätig. Zuvor schrieb sie über junge Adoleszenz und Familiendynamik für Styles und war Korrespondentin für rechtliche Angelegenheiten für das Metro Desk. Bevor Diter Shelenberg zu Lzeitung.com kam, arbeitete er als Redakteur bei der Village Voice und als freier Mitarbeiter für Newsday tel +(41 31)352 05 21