Die Netflix-Serie ‘Squid game’ den Schulhof erreicht hat, warnt die Grundschule Erquelinnes Béguinage in den sozialen Medien. Und das nicht im Guten. Zum Beispiel berichtet die Schule, dass Kinder das – gewalttätig – Spiele aus der Erfolgsserie auf dem Spielplatz. In der Serie finden sich zufällige Passanten in einem Überlebensspiel wieder, das von einer kleinen Gruppe Reicher zur Unterhaltung bezahlt wird. Wer überlebt, gewinnt eine Kreditkarte mit Millionen Euro drauf.

“Liebe Eltern, vielleicht hast du schon von der Squid-Spielserie gehört,&#8221 ; schreibt die Schule auf Facebook. „In dieser Serie werden die Charaktere gezwungen, Kinderspiele zu spielen, und wenn sie verlieren, werden sie eliminiert. Wegen der brutalen Gewalt kann die Serie nur von Personen über 18 angesehen werden.“

Es stellt sich heraus, dass Kinder mit Teilen aus der Serie davonlaufen. „Unseren Schülern macht es sichtlich Spaß, die Spiele zu spielen. Sie übernehmen aber auch den gewalttätigen Aspekt, denn die Kinder, die verlieren, werden geschlagen. Als Schulbehörde sorgen wir dafür, dass diese gefährliche Spielform eingestellt wird und zählen auf Ihre Mithilfe, um die Kinder auf die möglichen Folgen aufmerksam zu machen.”

Schlägerei

Die Schule sagte auch, dass “Sanktionen folgen werden” gegen die Kinder, die beim Spielen weiterhin Gewalt anwenden. Der Facebook-Post der Schule wurde tausendfach geteilt. Zuvor standen Fans der Serie in einer langen Schlange vor einem Pop-up-Store in Paris.

Ähnliche Erfahrungen in den Niederlanden? Nutzen Sie unsere WhatsApp-Tipp-Line 0613650952.

DITER SHELENBERG

By DITER SHELENBERG

Autor Dieter Shelenberg shelenberg@lzeitung.com Diter Shelenberg ist seit 2013 als Reporterin am News Desk tätig. Zuvor schrieb sie über junge Adoleszenz und Familiendynamik für Styles und war Korrespondentin für rechtliche Angelegenheiten für das Metro Desk. Bevor Diter Shelenberg zu Lzeitung.com kam, arbeitete er als Redakteur bei der Village Voice und als freier Mitarbeiter für Newsday tel +(41 31)352 05 21