Ein Franzose kauft Obst in Nizza.

Die Entscheidung betrifft den Verkauf von 30 Obst- und Gemüsesorten

Ungefähr 30 Obst- und Gemüsesorten werden in Frankreich ab dem 1. Januar nächsten Jahres ohne Plastik und Plastikverpackungen erhältlich sein, berichtete CNN. Dies geht aus einer veröffentlichten Verordnung der zuständigen Ministerien für Wirtschaft, Landwirtschaft und Umweltwende zum Lebensmittelverschwendungsgesetz hervor. Im Gemüseregal finden Verbraucher Gurken, Kartoffeln, Karotten, Paprika, Lauch, Zucchini, Auberginen und Blumenkohl ohne Frischhaltefolie. Die Früchte der neuen Maßnahme betreffen Äpfel, Birnen, Mandarinen, Orangen, Bananen, Grapefruit, Kiwis, Melonen, Ananas, Mangos und andere. Im Moment

eine Ausnahme gilt für

Obst und Gemüse, das

in Packungen über 1,5 kg angeboten wird< /p>

Mit dem Verbot will die französische Regierung Plastikmüll deutlich reduzieren. Es wird geschätzt, dass 37 % des Gemüses und Obsts in Frankreich derzeit verpackt verkauft werden. Laut Statistik gehen im Land 45,5% der Kunststoffproduktion in Verpackungen. Durch die neuen Vorschriften sollen jährlich mehr als eine Milliarde überschüssige Kunststoffverpackungen eingespart werden.

Die Bußgelder für Produzenten und Händler bei Nichteinhaltung der Anordnung sind recht hoch und können bis zu 15.000 Euro betragen.

Bis sechs Monate nach Inkrafttreten des Verbots können die Restbestände noch verkauft werden von Obst und Gemüse in Kunststoffverpackungen. Die Maßnahme soll schrittweise auf immer mehr Produkte ausgeweitet werden. Ab 2026 soll die Regel das gesamte Obst- und Gemüsesortiment betreffen.

Plastiktüten sind in Frankreich seit 2016 verboten, später Einwegartikel aus Plastik – Teller, Tassen, Besteck, Strohhalme usw. – wurden beseitigt. Mit der neuen Maßnahme will die französische Regierung

den Verkauf

von Agrarprodukten fördern

in großen Mengen

und bis 2030 20% der Stände der Geschäfte mit einer Fläche von mehr als 400 qm. sollten für sie zugeteilt werden.

Die Verpackungen von zerbrechlicheren und verderblicheren Produkten wie Erdbeeren, Himbeeren, Kirschen, Heidelbeeren, Aprikosen werden jedoch erst 2026 entfernt Bioprodukte vor Kontamination bei Kontakt mit herkömmlichen Methoden schützen. Hersteller und Händler suchen bereits nach Ersatz für das belastete Plastik, aber Papier- oder Holzverpackungen sind deutlich teurer und dies wird zu einer Verteuerung der Produkte in den Supermärkten führen. Es wird erwartet, dass in Belgien sehr bald ähnliche Gesetze verabschiedet werden.

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DITER SHELENBERG

By DITER SHELENBERG

Autor Dieter Shelenberg shelenberg@lzeitung.com Diter Shelenberg ist seit 2013 als Reporterin am News Desk tätig. Zuvor schrieb sie über junge Adoleszenz und Familiendynamik für Styles und war Korrespondentin für rechtliche Angelegenheiten für das Metro Desk. Bevor Diter Shelenberg zu Lzeitung.com kam, arbeitete er als Redakteur bei der Village Voice und als freier Mitarbeiter für Newsday tel +(41 31)352 05 21